On-Premises vs. Cloud – Wichtige Unterschiede und Kriterien bei der Auswahl

Wir hören im persönlichen Umfeld oft von Cloudspeichern, die uns eine Vielzahl an Möglichkeiten geben, unsere Fotos, Videos und Dokumente online zu speichern und sogar mit unseren Freunden oder der Familie zu teilen. Dabei sind Cloud-Anbieter wie Microsoft, Google oder Apple wohl den meisten Leuten bekannt und gehören längst nicht mehr ausschließlich ins Vokabular von Tech-Gurus und Nerds. Auch in der Geschäftswelt spielen Cloud-basierte Software-Lösungen eine immer größere Rolle. Während früher Software, Tools und ERPs noch auf internen Unternehmensnetzwerken installiert wurden, gibt es heute viele dieser Lösungen auch als Cloud-Variante. Unternehmen stehen daher häufig vor der Frage, welcher Weg der bessere – und zukunftssichere – für sie ist.

Zusammenfassung

On-Premises

+ Interne Instandhaltung bietet hohes Maß an Kontrolle

Hohe Investitionssumme
Interne Instandhaltung verursacht Kosten- und Zeitaufwand
Keine Unterstützung vom Softwareanbieter nach Go-Live

Cloud

+ Erreichbarkeit von überall aus, z. B. in puncto Home Office
+ Keine Verbindung zum VPN erforderlich
+ Entlastung der unternehmenseigenen IT
+ Zukunftsorientierte Features wie künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning
+ Regelmäßige Updates und Sicherheitsstandards

Risiken für Sicherheit und Datenschutz, wenn notwendige Zertifikate fehlen

Esker on Air – Mehr erfahren in unserem Podcast

Was bedeuten On-Premises und Cloud?

Premises bedeutet so viel wie „Geschäftsräume“ oder „Gelände“ – die Software befindet sich also auf den Computern und Servern des Unternehmens selbst. Im Kontrast hierzu befindet sich eine Cloud-basierte Software auf den Servern des jeweiligen Dienstleisters und kann zum Beispiel über einen Webbrowser abgerufen werden.

Der Vergleich der beiden Varianten ist sehr spannend und vor allem aktuell, da sich Unternehmen natürlich vor dem Kauf einer Softwarelösung dafür entscheiden müssen, was für sie richtig und falsch ist. Und hier gibt es einige Punkte zu beachten.

Software aus der Cloud: Vorteile und Nachteile

Die Software-Lösung in der Cloud ist von überall aus erreichbar – ein erheblicher Vorteil, gerade in Zeiten von mobilem Arbeiten und Home Office. Eine Verbindung über einen VPN zum Firmennetzwerk ist nicht erforderlich. Auch wird die IT-Abteilung stark entlastet, da im Falle von Problemen lediglich ein Ticket für den Dienstleister eröffnet werden muss. Auch bieten Lösungen in der Cloud wichtige zukunftsweisende Features wie KI und Machine Learning, welche häufig netzwerkübergreifend angelegt sind, um perfekt zu funktionieren.

Ein Nachteil könnte in puncto Sicherheit und Datenschutz bestehen, da diese Aspekte komplett beim Anbieter liegen. Dieser Nachteil kann jedoch oft ein Vorteil sein, wenn der Anbieter eine Bandbreite an Sicherheitszertifikaten oder Standards vorweisen kann: einige Beispiele sind ISO 27001, das Siegel der EU für die Einhaltung der DSGVO, TRUSTe, oder AICPA. In solchen Fällen ist die Cloud-Variante häufig sicherer und datenschutzkonformer als die On-Premises-Variante!

On-Premises Software: Vorteile und Nachteile

Eines sticht bei der On-Premises-Variante besonders hervor: Die Prozesse zur Instandhaltung der Lösung werden vollständig intern gehandhabt. Das bedeutet, dass beispielsweise Updates oder Wartung von unternehmenseigenen Teams erledigt werden. Nachdem die Software vom Anbieter erworben wurde, werden Unternehmen im Prinzip „alleine gelassen“ und müssen sich um die Instandhaltungsarbeiten entsprechend kümmern. Gerade für viele kleinere Unternehmen ist das eine große Herausforderung, da die Ressourcen nicht ausreichen, um immer up-to-date zu bleiben. Für einige größere Unternehmen mag genau diese Unabhängigkeit vom Dienstleister einen Pluspunkt darstellen, da sie die Kontrolle über die Server haben und bezüglich der Updates flexibel agieren können. Hier besteht allerdings der Haken: Die Investitionssumme in die eigene IT-Infrastruktur ist massiv. Für kleinere Unternehmen ist das oft ein K.O.-Kriterium und selbst für größere Unternehmen besteht ein Kostenfaktor, den man nicht unterschätzen sollte.

Zauberwort Skalierbarkeit: Welche Variante ist langfristig sinnvoller?

Skalierbarkeit ist ein ganz wichtiger Faktor für Unternehmen geworden, da sie natürlich wachsen möchten. Entsprechend muss auch die Software mit dem Unternehmen mitwachsen und das ist bei einer On-Premises-Variante gar nicht so leicht: Neben den hohen Investitionskosten könnten die Server bei einem Unternehmenswachstum schnell ihre Kapazität und ihren Leistungsumfang erreicht haben. Die Folge wäre eine weitere Investition in die IT-Infrastruktur, die nur mit erheblichem finanziellen und zeitlichen Aufwand zu stemmen wäre. Bei der Cloud-Variante reicht hingegen ein Klick und ein umfassenderes Abonnement kann einfach ausgewählt werden.

Über Esker

Esker bietet eine globale Cloud-Plattform zur Automatisierung von Dokumentenprozessen und unterstützt Finanz- und Kundendienstabteilungen bei der digitalen Transformation in den Bereichen Order-to-Cash (O2C) und Procure-to-Pay (P2P). Die Lösungen von Esker werden weltweit eingesetzt und beinhalten Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), um die Produktivität und die Transparenz im Unternehmen zu erhöhen. Zugleich wird damit die Zusammenarbeit von Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern gestärkt. Esker verfügt über Niederlassungen in Nord- und Lateinamerika, Europa und im Asien-Pazifik-Raum, wobei sich die deutschen Standorte in Feldkirchen/München und Ratingen befinden. Das in Frankreich börsennotierte Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2021 einen Umsatz von 133 Millionen Euro, zwei Drittel davon außerhalb Frankreichs. Weitere Informationen über Esker und die Lösungen des Unternehmens finden Sie unter: www.esker.de und blog.esker.de.

Kai Immisch

Marketing Manager bei Esker Software GmbH mit Fokus auf Procure-to-Pay und verantwortlich für alles rund um Marketing, Website und Content.

More Posts - Website