Wachstum von 21 % bei cloud-basierten Lösungen

Esker erzielte im ersten Quartal 2020 konsolidierte Umsatzerlöse in Höhe von 28,2 Mio. Euro. Das entspricht einem Anstieg von 16 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf Basis eines festen Wechselkurses (+17 % auf Basis des aktuellen Wechselkurses). Das Wachstum der cloud-basierten Aktivitäten des Unternehmens stieg im ersten Quartal um 21 % und machte 92 % des Esker-Geschäfts aus.

Mehr Wachstum bei cloud-basierten Lösungen

Besonders stark war die Aktivität in Nord-, Mittel- und Südamerika (36 % der weltweiten Cloud-Umsätze) mit einem Wachstum von fast 30 %, was den Verkaufserfolg von 2019 widerspiegelt. Die asiatisch-pazifische Region zeigte eine gute Leistung mit einer 50 %-igen Wachstumssteigerung im ersten Quartal, was 6 % des Geschäftsvolumens entspricht. Die Nutzung traditioneller lizenzbasierter Produkte flacht weiterhin zugunsten von cloud-basierten Lösungen ab.

Update zur Covid-19-Pandemie

Trotz der anhaltenden globalen Gesundheitskrise bedient Esker seine Kunden weiterhin mit minimalen Unterbrechungen und ohne Beeinträchtigung der Servicequalität. Fast alle Mitarbeiter des Unternehmens rund um den Globus arbeiten momentan von zu Hause aus. Die Umsatzerlöse von Esker enthalten einen variablen Anteil, der vom Aktivitätsgrad der Kunden auf den Esker-Plattformen abhängt. Dieser Anteil beläuft sich auf 45 % der Umsatzerlöse.

Der durch die Pandemie verursachte wirtschaftliche Konjunkturrückgang wird sich auf das Wachstum dieser Umsatzerlöse auswirken. Für März wird diese Auswirkung auf -2,7 Wachstumspunkte geschätzt.

Während einige Industriezweige stark von der Pandemie betroffen sind (z. B. Transport, Tourismus usw.), nimmt die Aktivität in anderen Branchen zu – manchmal sogar erheblich (z. B. Pharmazeutika, medizinische Geräte, Lebensmittel usw.). In diesem Zusammenhang dürfte Esker von der starken Diversifizierung seines Kundenstamms profitieren, da das Unternehmen nicht besonders abhängig von einem bestimmten Wirtschaftszweig ist.

Bis heute wird die überwiegende Mehrheit der Kundenprojekte ohne merkliche Verlangsamung aus der Ferne abgewickelt. Im ersten Quartal stiegen die Einnahmen aus der Beratungstätigkeit für cloud-basierte Lösungen im Vergleich zu 2019 um 27 %. Der Wert der unterzeichneten und in der Umsetzung befindlichen Projekte ist nach wie vor hoch und stellt eine Auslastung von über vier Monaten dar. Im ersten Quartal unterzeichnete Esker zudem ähnlich viele neue Verträge wie in den vorangegangenen Quartalen. Die Gesundheitskrise wird die Verkaufszyklen verlängern – zumindest im zweiten Quartal 2020. Die Auswirkungen dieser Verlangsamung werden hauptsächlich von der Dauer und der Dynamik der anschließenden Konjunkturerholung abhängen.

Die heutige Situation unterstreicht das Interesse von Unternehmen an cloud-basierten Backoffice-Lösungen zur Prozessautomatisierung. Esker-Kunden sind in der Regel in der Lage, ihre Geschäftsprozesse zu verwalten und die betriebliche Kontinuität ihrer Unternehmen zu gewährleisten.

Bessere Kapitalstruktur für zukünftiges Wachstum

Das Barguthaben von Esker belief sich zum 31. März 2020 auf 24,1 Mio. Euro. Die Netto-Cash-Lage (19,9 Mio. Euro im Vgl. zu 17 Mio. Euro zum 31. März 2019) gibt Esker die nötigen finanziellen Mittel an die Hand, um diese schwierige Zeit gut zu überstehen und die Strategie des hauptsächlich organischen Wachstums weiter zu verfolgen.

Positiver Ausblick für 2020

Die tatsächlichen Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftslage auf die Umsatzerlöse von Esker hängen von der Dauer der Pandemie ab. Um diese Zeit zu überbrücken, verlässt sich Esker auf die Widerstandsfähigkeit seines Wirtschaftsmodells, die geografische und sektorale Diversifizierung seiner Umsätze sowie die Relevanz der Lösungen für die Kunden. Trotz der ungewissen Entwicklung der COVID-19-Pandemie geht Esker davon aus, dass das Unternehmen 2020 in der Lage sein wird, ein organisches Wachstum von rund 10 % zu erzielen. Bei dieser Hypothese wird von einer Rentabilität ähnlich wie im Vorjahr ausgegangen, ohne Investitionen in Frage zu stellen, die auf die weitere Entwicklung des Unternehmens in den kommenden Jahren abzielen.

Peter Gatzen

Marketing Manager bei Esker Deutschland mit Fokus auf Debitorenbuchhaltung und elektronischem Datenaustausch (EDI).

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